Herr Nakanishi unterscheidet seine Sorten anhand des Grades an Handarbeit. Im Anbau sind die Sorten weitgehend ähnlich was Beschattung, Pflege und Düngung angeht. Der Hanomi wird im Gegensatz zu den anderen Sorten mit einer Handerntemaschine geerntet. Auch im folgenden Produktionsprozess wird zum Trennen der Blattrippen vom Blattfleisch eine Maschine eingesetzt.
Selbstverständlich spielen unzählige Faktoren eine Rolle, wie ein Matcha letztlich schmeckt. Um wirklichen High End Matcha herzustellen wie den von Nakanishi, der selbst von Teelehrern höchsten Ranges sehr geschätzt wird, und dessen Tencha bereits eine Vielzahl an ersten Preisen erhalten hat, müssen selbstverständlich alle Faktoren optimiert werden, die die Qualität beeinflussen.
Nakanishi nimmt diese Prozessoptimierung direkt als Grundlage dafür, um seine Matcha-Sorten zu gradieren. Es ergibt sich automatisch, dass die aufwändiger hergestellten Matcha-Sorten teurer sind, da deutlich mehr Arbeitszeit eingesetzt werden muss, bei jedem Schritt mehr, der verfeinernd eingesetzt wird.
Während einzig die Blätter für den Hanomi maschinell geerntet werden, so ist das Blattgut aller anderen Sorten von Nakanishi handgepflückt. Der Hanomi ist bereits eine sehr hohe Qualität, dennoch die einfachste von Nakanishi. Bereits der Shirasagi, und selbstverständlich der Takeno Jôô sind handgepflückt. Während beim Shirasagi aber noch die Sortierung des getrockneten Blattguts maschinell erfolgt, so wird dies beim Takeno Jôô per Hand mit einem historischen Bambussieb vorgenommen, dass speziell für diesen Sortierungsschritt gefertigt wurde.
Gemeinsam ist allen Matcha-Sorten von Nakanishi, dass sie von einer seiner vier kleinen Teegartenparzellen am Rande der Stadt Kyoto stammen, die von der Stadt aus gesehen Richtung des Ortes Uji liegen. Da die Gesamtfläche aller vier Parzellen von Nakanishi nur etwas mehr als ein Hektar beträgt, ist die gesamte Produktionsmenge an Tencha, der ja nur einmal im Jahr geerntet wird, extrem klein. Für alle seine Sorten beschattet Herrn Nakanishi seine Teesträucher insgesamt 4 Wochen lang, wobei die Verdunklung schrittweise erfolgt, indem erst nur eine Ebene von Netzen gespannt wird, dann zwei, und zuletzt drei, so dass am Ende so gut wie gar kein Licht mehr auf die Oberfläche der Teeblätter an den Teesträuchern trifft. Dies muss absolut präzise erfolgen und mit immerwährender Beobachtung, denn sonst verlieren die Büsche einfach ihre Blätter, bevor sie geerntet werden können. Eine harte Prüfung, die beim Anbau von Matcha im Bio-Anbau unseres Wissens weltweit nur Nakanishi beherrscht. Andere Bio-Teegärten beschatten im Regelfall maximal drei Wochen und zumeist nur mit einer Ebene an Netzen, nicht wie Nakanishi mit drei Ebenen.
Aus kontrolliert biologischem Anbau
DE-ÖKO-039
Japanische Landwirtschaft





















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