2021
Ein Maocha ist ein Pu Erh, der nicht zu Ziegeln verarbeitet wurde, dieser stammt aus der der Nähe von Qianjiazhai und wurde Ende März, Anfang April per Hand von verwilderten Teebäumen geerntet, ist also kein Plantagentee.
Die Teeblätter werden anschließend gewelkt und dann per Hand gerollt (warm und kalt), danach in der Sonne getrocknet. Wegen dieser Sheng-Verarbeitung ist der junge Tee noch sehr grün und erinnert an einen würzigen Grüntee. Je älter der Tee wird, desto mehr wird das Blatt nachdunkeln.
Wir empfehlen, Pu Erh immer nach chinesischer Art aufzugießen: Gong Fu Cha. Mit dieser Zubereitung wird der Tee sein ganzes Potenzial zeigen können: Es gibt feine Noten von Apfelmost mit fruchtiger Süße – ein bei so jungem Pu Erh sehr selten zu findender Geschmack.
Viel Spaß beim Entdecken!
Zubereitungsempfehlung:
Löse je nach gewünschter Intensität mit einem Messer eine kleine Menge Tee vom Kuchen (ca. 5g / 100ml; da sich hier aber die Geister scheiden, hilft nur selber ausprobieren) und gib sie in eine vorgewärmte, kleine Gong-Fu-Cha-Kanne oder einen Gaiwan. Übergieße den Tee dann mit kochendem Wasser und gieße es sofort wieder ab. Am Besten verwendest Du diesen Waschaufguss zum Vorwärmen der Tassen. Dann gib wieder kochendes Wasser auf die Blätter und gieße es recht schnell ab (je noch Dosierung und gewünschtem Ergebnis handelt es sich um wenige Sekunden bis zu einer halben Minute). Dieser Aufguss ist dann der erste, der zum Trinken bestimmt ist. Bei den folgenden Aufgüssen kannst Du die Ziehzeit nach und nach etwas verlängern.

















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